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Deutsche Windtechnik bietet Service für alle Senvion-Leistungsklassen

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Bremen - Das Insolvenzverfahren verunsichert zahlreiche Betreiber von Senvion-Windenergieanlagen. Die Nachfrage nach Serviceleistungen bei herstellerneutralen Servicedienstleistern steigt stark an. Das zeigt sich auch bei der Deutschen Windtechnik, die jetzt alle installierten Senvion-Leistungsklassen im Service hat.

Angesichts des am 09. April 2019 beantragten und am 01. Juli 2019 eröffneten Insolvenzverfahren gegen das Hamburger Windenergieunternehmen Senvion suchen Kunden nach belastbaren und dauerhaften Alternativen für die Fortführung der Wartung. Die Deutsche Windtechnik nimmt jetzt die Wartung von Senvion-Windenergieanlagen (WEA) vom Typ 6.2M in ihr Portfolio auf.

Schweizer Finanzinvestor beauftragt Service für Senvion-Anlagen der 6 MW-Klasse

Der unabhängige Servicedienstleister Deutsche Windtechnik AG verantwortet ab sofort auch die Wartung der größten Multimegawatt-Klasse des Herstellers Senvion, die 6 MW-Leistungsklasse. Der international tätige Asset Manager re:cap global investors ag, Zug, Schweiz, hat die Deutsche Windtechnik mit der Instandhaltung des Windparks Handewitt beauftragt, der zwei Windenergieanlagen des Typs Senvion 6.2M126 umfasst. Damit hat die Deutsche Windtechnik alle Senvion-Anlagenklassen unter Servicevertrag, angefangen von den kompletten MD- und MM-Baureihen über die 3.XM- bis hin zur 6.XM-Baureihe.

„Die Insolvenz von Senvion sorgt bei uns aktuell für eine starke Nachfrage nach Service für verschiedenste Anlagentechnologien des Herstellers, sowohl onshore als auch offshore. Von besonderer Bedeutung sind dabei diejenigen Projekte, die aktuelle und dringliche Fragestellungen in der bestehenden Zusammenarbeit mit Senvion haben“, beschreibt Matthias Brandt, Vorstand der Deutschen Windtechnik, die Lage.

„Als Finanzinvestor mit einem diversifizierten Portfolio an Windkraftanlagen ist die kontinuierliche, störungsfreie und verlässliche Erbringung von Wartungsleistungen für unsere Anlagen von zentraler Bedeutung, um die prognostizierten Betriebsdauer einzuhalten“, ergänzt Thomas Staudinger, Geschäftsführer der re:cap. Bei der Suche nach Alternativen für Vollwartungskonzepte seitens herstellerunabhängiger Wartungsunternehmen im Zuge der Senvion-Insolvenz habe die Deutsche Windtechnik v.a. mit ihrem Konzept einer lösungsorientierten Herangehensweise für eine zügige Umsetzung, eigenen Refurbishment-Kompetenzen sowie der gegebenen langjährigen Erfahrung mit Senvion-Anlagen überzeugt, so Staudinger weiter.

Die Deutsche Windtechnik ist seit mehreren Jahren als unabhängiger Instandhalter für Senvion-Windenergieanlagen aktiv, zunehmend international und auch offshore. Insgesamt betreut das Unternehmen momentan knapp 300 Senvion-Anlagen im Rahmen von Basis- oder Vollwartungsverträgen. Dazu gehört auch ein funktionierendes Ersatzteilmanagement für Maßnahmen wie den Wechsel von Großkomponenten, Uptower-Repairs oder Retrofits.

Amtsgericht Hamburg hat Insolvenzverfahren am 01. Juli 2019 eröffnet

Die Senvion GmbH hat am 09. April 209 einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Dieses Verfahren bezieht sich auf die Senvion GmbH sowie deren Tochtergesellschaft Senvion Deutschland GmbH. Am 01. Juli hat das Hamburger Amtsgericht das Insolvenzverfahren eröffnet und Eigenverwaltung angeordnet. Zum Insolvenzverwalter wurde der Hamburger Rechtsanwalt Dr. Christoph Morgen von der Hamburger Kanzlei Brinkmann & Partner ernannt. Termin für die Gläubigerversammlung, in der über den Fortgang des Verfahrens beschlossen werden soll, ist der 10. September 2019. Medienberichten haben der japanische Toshiba-Konzern, Siemens Gamesa und der US-Finanzinvestor Blackstone Interesse an Senvion.


© IWR, 2019


04.07.2019

 



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