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Pressemitteilung UKA Umweltgerechte Kraftanlagen GmbH & Co. KG

Schleppende Windparkprüfungen: UKA und Partner einigen sich mit Behörde vor Gericht

- Amt verpflichtet sich, in drei Verfahren zu Windparkgenehmigungen noch dieses Jahr zu entscheiden
- Stromversorgung von 85.000 Haushalten betroffen

OVG Greifswald: UKA und Partner haben sich hier mit Genehmigungsbehörde geeinigt.<br />
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OVG Greifswald: UKA und Partner haben sich hier mit Genehmigungsbehörde geeinigt.
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Greifswald/Rostock/Meißen (iwr-pressedienst) - Der Wind- und Solarparkentwickler UKA hat sich in drei Gerichtsprozessen mit der zuständigen Genehmigungsbehörde gütlich geeinigt. In den Vergleichen verpflichtet sich die Behörde, das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt (StALU), noch im Jahr 2023 über die Genehmigung von drei Windparks zu entscheiden. Die Einigungen wurden möglich, weil das OVG Greifswald verdeutlicht hat, dass die Untätigkeit in den Verfahren nicht begründet war. Die Behörde behielt sich vor, die Vergleiche zu widerrufen. Es seien weitere Entscheidungsträger einzubeziehen. Wird widerrufen, erlässt das Gericht Urteile und bescheinigt, dass die Verzögerungen der Genehmigungen rechtswidrig waren. In den drei am 5. September 2023 verhandelten Gerichtsverfahren ging es um die fertig geplanten aber seit 2018 beziehungsweise 2019 nicht genehmigten Windparks Herzberg-Granzin I und II sowie Passow. Sie sollen in Mecklenburg-Vorpommern errichtet werden und könnten zusammen rund 85.000 Haushalte mit Strom versorgen. Geplant wurden sie von UKA und den Kooperationspartnern KWE New Energy und WEMAG beziehungsweise EEM.

Gabriele Necke, Leiterin der Genehmigungsabteilung bei UKA Nord, sagt: „Bei UKA und unseren Kooperationspartnern sind wir erleichtert, dass wir jetzt zumindest die Aussicht auf eine baldige Genehmigung unserer Windparks haben. Das macht die vier Jahre, die wir auf den Bescheid der Behörde gewartet haben, nicht wett. Aber das geht in die richtige Richtung. Wir wollen uns jetzt mit den Verantwortlichen in der Politik darüber austauschen, wie wir den massiven Genehmigungsstau in Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam lösen können.“

Die drei verhandelten Untätigkeitsklagen sind Teil von insgesamt zwölf, die UKA, teilweise mit Kooperationspartnern zusammen, bis zum Sommer 2023 beim OVG Greifswald eingereicht hat. In Mecklenburg-Vorpommern dauern Windpark-Genehmigungen laut Fachagentur Wind an Land mit 32,8 Monaten vor Hessen bundesweit mit am längsten. Laut Gesetz müssten Behörden in der Regel nach maximal sieben Monaten über Windpark-Anträge entscheiden.


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BU: OVG Greifswald: UKA und Partner haben sich hier mit Genehmigungsbehörde geeinigt.
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Greifswald/Rostock/Meißen, den 07. September 2023


Veröffentlichung und Nachdruck honorarfrei; ein Belegexemplar an die UKA Umweltgerechte Kraftanlagen GmbH & Co. KG wird freundlichst erbeten.


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UKA Umweltgerechte Kraftanlagen GmbH & Co. KG
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Dr.-Eberle-Platz 1
01662 Meißen

Internet: https://www.uka-gruppe.de



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Als Vollentwickler plant und baut, betreibt und verkauft die UKA-Gruppe Wind- und Photovoltaikparks (PV). Sie gestaltet eine zukunftsfähige Stromversorgung in Deutschland, Europa und Amerika: unabhängig von fossilen Energieimporten, zu niedrigen Stromgestehungskosten und klimaschonend. UKA ist ein inhabergeführtes Unternehmen und verfolgt seit Gründung 1999 eine langfristig ausgerichtete Geschäftstätigkeit. Ihre Mitarbeiter setzen sich beharrlich für das bestmögliche Ergebnis ihrer Projekte ein – nach höchsten Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitskriterien. Projekte werden konsequent vorangetrieben, auch wenn diese auf Grund äußerer Umstände Geduld und Durchhaltevermögen verlangen.

Die UKA-Gruppe gehört in Deutschland zu den führenden Projektentwicklern für erneuerbare Energien. Die Projektpipeline der Gruppe beträgt in all ihren Märkten aktuell mehr als 19 Gigawatt. Über ihre Betriebsführungsgesellschaft UKB übernimmt sie darüber hinaus die Betriebsführung für Wind- und PV-Parks.


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