Gamesa und Vattenfall besiegeln erstes Windprojekt in Schweden
Vattenfall hat beim spanischen Turbinen-Hersteller Gamesa 18 neue Anlagen für ein Projekt in Südschweden bestellt. Zwar beliefert Gamesa damit erstmals Vattenfall, doch im schwedischen Windenergiemarkt hat das spanische Unternehmen bereits Erfahrungen gesammelt.
Gesteigerte Anlagenleistung durch Maxpower-Technologie
Die Lieferung geht in der ersten Hälfte des kommenden Jahres an den Windpark Höge Väg in Kristianstad. Die Inbetriebnahme soll bis Ende 2015 erfolgt sein. Für das Projekt werden Turbinen des Typs G97-2.0 MW eingesetzt. Durch die sogenannten Maxpower-Technologie kann dabei die Leistung der Anlagen von 2,0 auf 2,1 Megawatt (MW) erhöht werden.
Gamesa ist stolz auf den neuen Kunden
Das Abkommen mit Vattenfall ist für Gamesa die erste Zusammenarbeit mit dem schwedischen Energiekonzern. Dies sei ein Vertrauensvotum für die Technologie von Gamesa und würde einen neuen Meilenstein in der Produkt- und Vertriebsstrategie legen, so Ricardo Chocarro, CEO von Gamesa Europe & RoW.
Nordeuropa wichtiger Standort
Dies ist zwar die erste Zusammenarbeit von Gamesa mit Vattenfall, jedoch nicht die erste in Schweden. Gamesa hat mittlerweile über 50 MW Windenergie-Leistung in Schweden installiert. Darunter für Firmen wie Triventus, John Laing oder Spanish power. Wenn man ganz Nordeuropa zusammenzählt, hat Gamesa bereits Windkraftanlagen mit über 1.600 MW Leistung errichtet.
Gamesa sammelt über 200 Millionen Euro ein
Börse: Zur Aktie von Gamesa
GE und seine Windturbinen
Über die Nordex N100 / 2,5 MW
© IWR, 2014
Quelle: IWR Online, 02.10.2014
