Erneuerbare bauen Vorsprung im deutschen Strommix im ersten Halbjahr 2026 weiter aus
Wind und Solar wachsen zweistellig – Braunkohle und Öl rückläufig
Wind- und Solarenergie liefern im ersten Halbjahr 2026 die wichtigsten Wachstumsimpulse unter den Erneuerbaren: Die Windstromerzeugung legt um 11 Prozent auf 67,5 Mrd. kWh zu, die Solarstromerzeugung wächst um 5 Prozent auf 43,3 Mrd. kWh. Biomasse (17,9 Mrd. kWh, −0,6 Prozent), Wasserkraft (rund 6,7 Mrd. kWh, −3 Prozent) und Geothermie (0,1 Mrd. kWh, −9 Prozent) bewegen sich dagegen leicht unter dem Vorjahresniveau. Bei den konventionellen Energieträgern sinkt die Erzeugung aus Braunkohle um 3 Prozent auf 33,2 Mrd. kWh und aus Öl um knapp 11 Prozent auf 1,3 Mrd. kWh. Dem stehen Zuwächse bei Steinkohle (16,4 Mrd. kWh, +5 Prozent) und Gas (32,4 Mrd. kWh, +6 Prozent) gegenüber.
Erneuerbaren-Anteil steigt auf rund 61 Prozent
Durch das stärkere Wachstum der Erneuerbaren gegenüber den konventionellen Energieträgern (+2,1 Prozent auf 86,3 Mrd. kWh) verschiebt sich auch die Anteilsverteilung an der Nettostromerzeugung. Der Anteil von Wind, Solar, Biomasse, Wasserkraft und Geothermie steigt von rund 60,0 Prozent im 1. Halbjahr 2025 auf rund 61 Prozent im 1. Halbjahr 2026. Der Anteil der konventionellen Erzeugung sinkt entsprechend von rund 40,0 auf rund 39 Prozent. Windenergie bleibt mit einem Anteil von rund 30 Prozent an der gesamten Nettostromerzeugung der mit Abstand bedeutendste Energieträger im deutschen Strommix.
Über die Daten der europäischen Netzbetreiber (ENTSO-E)
Die IWR-Auswertung basiert auf der Analyse aller von den nationalen Netzbetreibern zur Verfügung gestellten EU-Länderdaten. Für Deutschland liefern die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) Tennet TSO, 50 Hertz Transmission, Amprion und TransnetBW Daten an den Verband der europäischen Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E). Die Übertragungsnetzbetreiber messen die Netto-Stromeinspeisung in ihren Stromnetzen. Strommengen, die nicht eingespeist werden und für den Betrieb von Kraftwerken benötigt (Eigenverbrauch) oder selbst genutzt (Eigennutzung) werden, sind in der vorliegenden Statistik nicht abgebildet. Die Daten zur Brutto-Stromerzeugung in der endgültigen Jahresabrechnung und den amtlichen Statistiken in Deutschland (z.B. BMWE) oder in Europa (Eurostat) können daher von den hier vorliegenden zeitnahen Messungen und Hochrechnungen abweichen.
Durch das stärkere Wachstum der Erneuerbaren gegenüber den konventionellen Energieträgern (+2,1 Prozent auf 86,3 Mrd. kWh) verschiebt sich auch die Anteilsverteilung an der Nettostromerzeugung. Der Anteil von Wind, Solar, Biomasse, Wasserkraft und Geothermie steigt von rund 60,0 Prozent im 1. Halbjahr 2025 auf rund 61 Prozent im 1. Halbjahr 2026. Der Anteil der konventionellen Erzeugung sinkt entsprechend von rund 40,0 auf rund 39 Prozent. Windenergie bleibt mit einem Anteil von rund 30 Prozent an der gesamten Nettostromerzeugung der mit Abstand bedeutendste Energieträger im deutschen Strommix.
Über die Daten der europäischen Netzbetreiber (ENTSO-E)
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© IWR, 2026
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