Januar bis September 2026: Windenergie-Zubau in Deutschland steigt um 63 Prozent - Photovoltaik bleibt stabil
Windenergie: Offshore treibt Zubau auf 5.571 MW
Von Januar bis September 2026 sind 808 Windkraftanlagen mit einer Leistung von 5.571 MW neu in Betrieb gegangen (Vorjahr: 637 Anlagen, 3.421 MW). Der Bruttozubau ist damit um rund 63 Prozent gestiegen.
Davon entfielen 130 Anlagen mit 1.760 MW auf den Offshore-Sektor. Im Vorjahreszeitraum wurden laut IWR-Auswertung keine neuen Offshore-Windenergieanlagen in Betrieb genommen. Damit geht der kräftige Anstieg des Windenergie-Zubaus überwiegend auf die Inbetriebnahme neuer Offshore-Anlagen zurück. Allein im August und September kamen auf See 552 MW hinzu. Offshore-Projekte gehen häufig in größeren Schüben ans Netz.
Onshore: Mehr Leistung trotz steigenden Rückbaus
An Land wurden 678 Windturbinen mit 3.811 MW neu installiert (Vorjahr: 637 Anlagen, 3.421 MW). Das entspricht einem Plus von rund 11 Prozent. Zugleich stieg der Rückbau von 563 auf 685 MW. Der Nettozubau erhöhte sich von 2.859 auf 3.126 MW, während die Nettozahl zusätzlicher Turbinen von 239 auf 188 sank. Die durchschnittliche Leistung neuer Onshore-Anlagen ist rechnerisch von 5,37 auf 5,62 MW gestiegen.
Beim Onshore-Zubau führt Nordrhein-Westfalen mit 903 MW vor Niedersachsen (714 MW) und Schleswig-Holstein (587 MW). Besonders stark legte Mecklenburg-Vorpommern von 86 auf 458 MW zu.
Photovoltaik: Weniger Anlagen, nahezu stabile Leistung
Von Januar bis September 2026 sind 655.486 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 12.652 MW in Betrieb gegangen (Vorjahr: 741.356 Anlagen, 12.565 MW). Die Anlagenzahl ist damit um rund 12 Prozent gesunken, die Leistung auf Basis des aktuellen Datenstands um 0,7 Prozent gestiegen. Die durchschnittliche Leistung je Neuanlage erhöhte sich rechnerisch von rund 17 auf gut 19 kW. Dies deutet auf einen höheren Anteil größerer Anlagen am Zubau hin.
Im Bundesländerranking führt Bayern den PV-Zubau mit einer neu installierten Leistung von 2.985 MW weiter an, liegt aber unter dem Vorjahreswert von 3.313 MW. Brandenburg legte von 636 auf 1.285 MW zu, Schleswig-Holstein von 587 auf 840 MW. Nach Abzug des Rückbaus von 135 MW verbleibt bundesweit ein PV-Nettozubau von 12.517 MW (Vorjahr: 12.496 MW).
Ausblick: Windenergie treibt Wachstum - Neue Rahmenbedingungen für Wind und Solar geplant
Insgesamt erreichen Windenergie und Photovoltaik von Januar bis September 2026 einen gemeinsamen Nettozubau von rund 17.403 MW. Im Vorjahreszeitraum waren es 15.355 MW. Der Zuwachs von gut 13 Prozent ist nahezu vollständig auf die Windenergie zurückzuführen. Deren Nettozubau stieg um rund 71 Prozent auf 4.886 MW.
Die vom Bundeskabinett am 29. Juli 2026 beschlossenen Entwürfe zur EEG-Novelle 2027 und zum Netzanschlusspaket sehen Änderungen bei der Vergütung und Direktvermarktung erneuerbarer Energien sowie beim Netzanschluss vor. Für neue kleine Solaranlagen soll die bisherige 20-jährige Einspeisevergütung entfallen. Übergangsweise ist eine deutlich kürzere Vergütung vorgesehen. Die Gesetzentwürfe befinden sich derzeit im parlamentarischen Verfahren im Bundestag. Der Bundesrat hat bereits Stellung genommen.
Hinweis: Die Daten basieren auf einer IWR-Auswertung des Marktstammdatenregisters der Bundesnetzagentur (Datenstand bis: 30.09.2026, letzte Aktualisierung: 08.10.2026). Die Daten sind vorläufig und stellen aufgrund von Nachmeldungen, Ummeldungen und rückwirkenden Korrekturen eine Momentaufnahme dar.
An Land wurden 678 Windturbinen mit 3.811 MW neu installiert (Vorjahr: 637 Anlagen, 3.421 MW). Das entspricht einem Plus von rund 11 Prozent. Zugleich stieg der Rückbau von 563 auf 685 MW. Der Nettozubau erhöhte sich von 2.859 auf 3.126 MW, während die Nettozahl zusätzlicher Turbinen von 239 auf 188 sank. Die durchschnittliche Leistung neuer Onshore-Anlagen ist rechnerisch von 5,37 auf 5,62 MW gestiegen.
Beim Onshore-Zubau führt Nordrhein-Westfalen mit 903 MW vor Niedersachsen (714 MW) und Schleswig-Holstein (587 MW). Besonders stark legte Mecklenburg-Vorpommern von 86 auf 458 MW zu.
Photovoltaik: Weniger Anlagen, nahezu stabile Leistung
Von Januar bis September 2026 sind 655.486 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 12.652 MW in Betrieb gegangen (Vorjahr: 741.356 Anlagen, 12.565 MW). Die Anlagenzahl ist damit um rund 12 Prozent gesunken, die Leistung auf Basis des aktuellen Datenstands um 0,7 Prozent gestiegen. Die durchschnittliche Leistung je Neuanlage erhöhte sich rechnerisch von rund 17 auf gut 19 kW. Dies deutet auf einen höheren Anteil größerer Anlagen am Zubau hin.
Im Bundesländerranking führt Bayern den PV-Zubau mit einer neu installierten Leistung von 2.985 MW weiter an, liegt aber unter dem Vorjahreswert von 3.313 MW. Brandenburg legte von 636 auf 1.285 MW zu, Schleswig-Holstein von 587 auf 840 MW. Nach Abzug des Rückbaus von 135 MW verbleibt bundesweit ein PV-Nettozubau von 12.517 MW (Vorjahr: 12.496 MW).
Ausblick: Windenergie treibt Wachstum - Neue Rahmenbedingungen für Wind und Solar geplant
Insgesamt erreichen Windenergie und Photovoltaik von Januar bis September 2026 einen gemeinsamen Nettozubau von rund 17.403 MW. Im Vorjahreszeitraum waren es 15.355 MW. Der Zuwachs von gut 13 Prozent ist nahezu vollständig auf die Windenergie zurückzuführen. Deren Nettozubau stieg um rund 71 Prozent auf 4.886 MW.
Die vom Bundeskabinett am 29. Juli 2026 beschlossenen Entwürfe zur EEG-Novelle 2027 und zum Netzanschlusspaket sehen Änderungen bei der Vergütung und Direktvermarktung erneuerbarer Energien sowie beim Netzanschluss vor. Für neue kleine Solaranlagen soll die bisherige 20-jährige Einspeisevergütung entfallen. Übergangsweise ist eine deutlich kürzere Vergütung vorgesehen. Die Gesetzentwürfe befinden sich derzeit im parlamentarischen Verfahren im Bundestag. Der Bundesrat hat bereits Stellung genommen.
Hinweis: Die Daten basieren auf einer IWR-Auswertung des Marktstammdatenregisters der Bundesnetzagentur (Datenstand bis: 30.09.2026, letzte Aktualisierung: 08.10.2026). Die Daten sind vorläufig und stellen aufgrund von Nachmeldungen, Ummeldungen und rückwirkenden Korrekturen eine Momentaufnahme dar.
Insgesamt erreichen Windenergie und Photovoltaik von Januar bis September 2026 einen gemeinsamen Nettozubau von rund 17.403 MW. Im Vorjahreszeitraum waren es 15.355 MW. Der Zuwachs von gut 13 Prozent ist nahezu vollständig auf die Windenergie zurückzuführen. Deren Nettozubau stieg um rund 71 Prozent auf 4.886 MW.
Die vom Bundeskabinett am 29. Juli 2026 beschlossenen Entwürfe zur EEG-Novelle 2027 und zum Netzanschlusspaket sehen Änderungen bei der Vergütung und Direktvermarktung erneuerbarer Energien sowie beim Netzanschluss vor. Für neue kleine Solaranlagen soll die bisherige 20-jährige Einspeisevergütung entfallen. Übergangsweise ist eine deutlich kürzere Vergütung vorgesehen. Die Gesetzentwürfe befinden sich derzeit im parlamentarischen Verfahren im Bundestag. Der Bundesrat hat bereits Stellung genommen.
Hinweis: Die Daten basieren auf einer IWR-Auswertung des Marktstammdatenregisters der Bundesnetzagentur (Datenstand bis: 30.09.2026, letzte Aktualisierung: 08.10.2026). Die Daten sind vorläufig und stellen aufgrund von Nachmeldungen, Ummeldungen und rückwirkenden Korrekturen eine Momentaufnahme dar.
© IWR, 2026
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